Das Werte- und Entwicklungsquadrat

Jutta Papenbroock im Training

Das Werte- und Entwicklungsquadrat

Werte- und Entwicklungsquadrat

ist ein beliebtes Tool im Coaching und Training. 

Mit Hilfe des ursprünglich von Nicolai Hartmann (1926) stammende und von Paul Helwig und Friedemann Schulz von Thun weiterentwickelte Werte- und Entwicklungsquadrates können Sie nachvollziehen, ob Ihre Wertevorstellungen und persönlichen Maßstäbe in Balance sind. Das Modell visualisiert Persönlichkeitsmerkmale und hilft bei der Klärung Ihrer Entwicklungsrichtung.

Schulz von Thun erläutert damit, dass jeder Wert (jede Tugend) seine volle konstruktive Wirkung entfaltet, wenn er sich in Spannung mit einem positiven Gegenwert, der sogenannten „Schwesterntugend“ (2. Tugend) befindet. Hier handelt es sich um zwei Tugenden, die sich nicht ausschließen, sondern zusammen gehören, wie Ying und Yang.

Das eingefügte Urbeispiel von Aristoteles zeigt sehr eingängig, dass die Entwicklungsrichtung sich in der Diagonalen befindet. Wer seine Sparsamkeit übertreibt wirkt geizig. Wer seine Großzügigkeit übertreibt ist verschwenderisch. Es ist wünschenswert, die anstehende Entwicklung in kleinen Schritten einzuüben. Erst, wenn diese Anstrengung gelingt, entsteht die angestrebte Gegensatzspannung.

Weiterführende Literatur: Miteinander reden – Fragen und Antworten von Friedemann Schulz von Thun.

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