Führen und motivieren von Auszubildenden, Trainees und Co.

Jutta Papenbroock im Training

Führen und motivieren von Auszubildenden, Trainees und Co.

Wie motiviert und führt man Auszubildende, Trainees und Co. richtig?

Eine wichtige Frage, denn die Zahl der neuen Auszubildenden in Deutschland in 2018 ist laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden erstmals wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr schlossen rund 515.000 junge Menschen einen Lehrvertrag ab. Diese werden in den Unternehmen von Ausbildern betreut – im besten Falle sind diese geprüft und für ihre komplexe Aufgabe geschult.

Die Rolle der Ausbilder befindet sich derzeit stark im Wandel.

Längst schon besteht die Haupttätigkeit nicht mehr allein in der Wissensvermittlung sowie Anleitung und Kontrolle von Aufgaben. Heute möchten und müssen Auszubildende auch die Zusammenhänge verstehen, wollen den Sinn einer Tätigkeit erklärt bekommen – und stellen ihn auch manchmal in Frage. Darüber hinaus gehört es heute zu den Aufgaben eines Ausbildungsbeauftragten, den Auszubildenden ganzheitlich zu führen und damit auch einen wichtigen Beitrag zu seiner Persönlichkeitsentwicklung zu leisten. Unterschiedliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen bedürfen individueller Berücksichtigung: dazu gehören unterschiedliche Biografien und Kenntnisstände bei Auszubildenden genauso wie gesellschaftliche Phänomene wie die Digitalisierung.

Neben den dafür benötigten fachlichen und sozialen Kompetenzen ist es hilfreich, wenn die Ausbilder Freude am Umgang mit den Auszubildenden mitbringen, aufgeschlossen gegenüber neuen didaktischen Konzepten sind, sowie die Fähigkeit mitbringen, Vertrauen aufzubauen und Begeisterungsfähigkeit zu vermitteln. Und das tun sie neben ihrer "eigentlichen" Tätigkeit, weshalb ihre Aufgabe besonders komplex und wertvoll ist: sie sind diejenigen, die "vor Ort" für das Lernen und eine gute Betreuung sorgen.

Damit legen sie einen wichtigen Grundstein zur Mitarbeiterqualifizierungund -bindung. Denn heute soll eine Ausbildung neben fachlicher Qualifikation im besten Falle auch Spaß machen und herausfordernde Aufgaben in einem positiven Arbeitsumfeld bieten.

Im offenen Seminar „Führen und Betreuen von Auszubildenden, Trainees und Praktikanten“ achten wir darauf, die Komplexität der Aufgabe für Ausbildungsbeauftragte nachzuvollziehen, mit den Teilnehmern die Vielschichtigkeit ihrer Rolle sowie ihre Aufgaben im Ausbildungsverlauf herauszuarbeiten und gleichzeitig den Kontext im Auge zu behalten, in dem sich Auszubildende wiederfinden.

Mit hilfreichen Tools und Methoden und einer systemischen Grundhaltung finden Ausbildungsbeauftragte in diesem Praxis-Seminar Unterstützung, die sie gut ausgerüstet und mit Freude ihre Aufgabe ausfüllen lässt. Im Seminar arbeiten wir unter anderem mit der Star-Methode für konkretes Feedback „on-the-job“. Darüber hinaus werden psychologische Modelle wie das Werte- und Entwicklungsquadrat von Friedemann Schulz von Thun mit Praxisbezug erläutert und angewendet, um Ausbildungsbeauftragten konkrete Tools an die Hand zu geben, welche sie beispielsweise bei der Vorbereitung von Entwicklungs- und auch Kritikgesprächen unterstützen.

Unser Buchtipp

Wer sich dazu im Vorfeld schlau machen möchte, dem empfehlen wir: Miteinander reden 1 + 2 von Friedemann Schulz von Thun.

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