Was genau ist OKR?

Was genau ist OKR?

Moderne, erfolgreiche Unternehmen wie Google, LinkedIn, Apple & Co. profitieren vereinen New Work und die "old school Zielvereinbarung" . OKR ist das Zauberwort. 

Aber was genau ist OKR? 

OKR steht für Objectives and Key Results und ist die Management-Methode, mit der z.B. Google erfolgreich wurde. Sie hilft Unternehmen, sich zu fokussieren, und macht Mitarbeiter zufriedener. OKR wurde in den 80er Jahren durch Andy Grove von Intel erfunden. 1997 wurde Andy Grove vom Time magazine zum “Man of the Year” ernannt, da ihm der erstaunliche Fortschritt und das innovative Potential von Microchips zu verdanken seien.

OKR teilt die klassischen Ziele in Objectives und Key Results auf

Objectives 

Sie geben ein Ziel vor, ähnlich einer Vision.  Es ist abstrakt, polarisierend und hoch motivierend. Sie holen dem Mitarbeiter auf der emotionalen Ebene ab.  und sichern sein Commitment zum Ziel.

Key Results 

Sie haben die Aufgabe, die Objectives messbar zu machen und aufzuzeigen, wie man sie erreichen kann. 

Wie funktioniert die Methode?

Sehr grob umrissen, nehmen sich ein Unternehmen, Abteilungen und die einzelnen Mitarbeiter für jedes Quartal fünf Ziele vor. Diese Ziele richten sich nach der Unternehmensvision: Wofür stehen wir? Worum geht es in unserem Unternehmen? Welches relevante Problem wollen wir lösen? Dabei werden den Teams oder Mitarbeitern nicht einfach Ziele vorgeschrieben. Sie fragen sich selbst, wie sie in ihrem Aufgabenbereich am besten zum Unternehmenserfolg (übergeordneten Ziel) beitragen können. Die Ideen werden mit den Vorgesetzen besprochen.

Die Vorteile von OKR

Die OKR Methode hilft dabei, sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. Das Management wird gezwungen, sich pro Quartal für fünf Ziele zu entscheiden und die Ressourcen effektiv einzusetzen.
Erfolge lassen sich messen. Unternehmen können so schneller erkennen, was funktioniert und was nicht. Die Ziele und Erwartungen sind klar, was motiviert und zufriedener macht.
Außerdem entlastet die OKR-Methode die Mitarbeiter, denn Sie können leichter "Nein" sagen, wenn es um Aufgaben geht, die nicht zum Quartalszeil beitragen. Und last but not least die Kommunikation zwischen Abteilungen und Mitarbeitern wird verbessert.

Aber wie entwickele ich meine privaten Ziele für 2020?
 

Wir stellen Ihnen zur Zielererrechung drei Tools vor:

++ SMART

++ WOOP

++  ZIEL 

Sie möchten Ihre Ziele mit der SMART-Formel entwickeln?

Sie ist einfach in der Anwendung:

Die fünf Anfangsbuchstaben SMART stehen für fünf Kriterien.

S – Spezifisch

Ein Ziel sollte so genau und konkret wie möglich sein. Beispiel: “Erreichung des Hafens auf Paros durch zurücklegen von 300 Seemeilen in  zwei Tagen." 

M – Messbar

Wichtig ist die Nennung von Menge, Zeitangabe oder eines sonstigen messbaren Kriteriums. Ungünstige Formulierungen sind beispielsweise “möglichst schnell”. Beispiel: “Einhaltung des Reisetbudgets von 3000 Euro.” statt “Geringe Reisekosten”.

A – Akzeptiert

Die Ziele müssen ansprechend bzw. erstrebenswert sein. Ziele, die als unakzeptabel angesehen werden, haben wenig Aussicht auf Erfolg. 

R – Realistisch

Das gesteckte Ziel muss möglich und realisierbar sein. Dieses Kriterium hängt eng mit dem vorigen Punkt zusammen: Realistische Ziele werden leichter akzeptiert und motivieren deutlich stärker, als solche, die bereits im Vorfeld als unrealistisch angesehen werden. 

T – Terminierbar

Das Ziel muss mit einem fixen Datum festgelegt werden können.

 

Die WOOP Strategie

Die WOOP Strategie ist hilfreich, wenn sie sich mit Ihren Wünschen und Träumen intensiv auseinandersetzen möchten. Gabriele Oettingen nennt es "mentales Kontrastieren".

Das bedeutet, dass Sie sich mit Wenn-dann-Plänen beschäftigen. 

Sie funktioniert dabei in vier Schritten:
 

Wish (Wunsch)
Denken Sie an Ihr persönliches Ziel, das Sie erreichen möchten.

Outcome (Ergebnis)
Malen Sie sich aus, wie es wäre, wenn dieser Wunsch in Erfüllung ginge.

Obstacle (Hindernis)
Überlegen Sie nun, welche Hindernisse Ihnen bei der Erfüllung des Wunsches oder Zieles im Wege stehen.

Plan (Plan)
Überlegen Sie, wie Sie dieses Hindernis beseitigen können. Denn wenn Sie ein Hindernis finden, dann geht es auch um dessen Überwindung. 
"Wenn ich einem Hindernis X begegne, dann ergreife ich Maßnahme Y dagegen." So handeln Sie ganz konkret lösungsorientiert.

 

ZIEL

Wenn es schnell gehen soll, können Sie ZIEL nutzen.

 

Das Akronym ZIEL steht dabei für:

Zweck -  Was habe ich davon?
Inhalt - Was brauche ich dazu?
Ergebnis - Was sind meine Erfolgskriterien?
Länge - Wann will ich mein Ziel erreicht haben?

 

Ihre fünf Schritte zur Zielerreichung

Zuerst beginnen Sie mit der Analyse Ihres Status-Quos (1), dann formulieren Sie Ihre Ziele konkret (2) und legen Ihre Maßnahmen fest. Eventuell  formulieren Sie Teilziele (3). Bleiben Sie flexibel, um auf Veränderungen eingehen zu können (4) und belohnen Sie sich (5), denn das hält die Motivation hoch. 

Wenn Sie an weiteren Strategien für Ihre persönlichen- oder Unternehmensziele arbeiten wollen, können Sie gerne unsere Beraterin Jessica Bergmann ansprechen. Jessica.Bergmann@lucasct.de oder per Telefon 040 - 790 2600 -60.  

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