Ein 2-tägiges Seminar für Führungskräfte, Projektleiter:innen, HR Mitarbeitende,
alle mit regelmäßigem internem Abstimmungs- und Verhandlungsbedarf.
in Hamburg Ottensen | Max. 12 Teilnehmende | Detail-Informationen und Preise >>
Ihre Verhandlungen – sichtbar gemacht
Viele Verhandlungen im Berufsalltag sind nicht als solche benannt. Es geht um Budgets, Ressourcen, Prioritäten, Zuständigkeiten oder darum, unterschiedliche Interessen miteinander auszuhandeln.
Im Seminar machen Sie diese Situationen sichtbar. Sie lernen, Position und Interesse zu unterscheiden, damit Sie nicht an der Oberfläche streiten, sondern an der eigentlichen Sache arbeiten. Sie erkennen Ihren persönlichen Verhandlungsstil und den Spielraum, den Sie tatsächlich haben – oft mehr, als gedacht. Sie üben, unter Druck ruhig und handlungsfähig zu bleiben, statt sich von der Situation treiben zu lassen. Und Sie lernen, in schwierigen Gesprächen die Sache von der Beziehung zu trennen, damit am Ende beides stimmt: das Ergebnis und die Zusammenarbeit.
Die Beziehung bleibt, auch wenn das Thema geklärt ist
Was viele denken, wenn sie „verhandeln“ hören: zwei Parteien, ein Angebot, ein Preis, am Ende eine Unterschrift. Genau dieses Bild macht es so schwer, interne Verhandlungen als das zu erkennen, was sie sind. Denn hier verhandeln Sie nicht mit einem Gegenüber, das Sie nach dem Abschluss nie wieder sehen, sondern mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen Sie morgen weiterarbeiten. Es gibt keinen Vertrag, der den Punkt setzt, keine klaren Rollen wie Käufer und Verkäufer und oft auch keine formale Machtposition, auf die Sie sich stützen können.
Das macht interne Verhandlungen besonders anspruchsvoll: Neben dem konkreten Ergebnis spielt immer auch die weitere Zusammenarbeit eine Rolle. Wer die eigene Position vertritt, muss deshalb zugleich im Blick behalten, wie mit unterschiedlichen Interessen und möglichen Konflikten umgegangen wird. Verhandlungskompetenz bedeutet in diesem Kontext, Sache und Beziehung auseinanderhalten zu können und beides bewusst in die Verhandlung einzubeziehen.
Worum es in diesem Seminar konkret geht
Sie arbeiten an den zentralen Hebeln für erfolgreiche Verhandlungen im Berufsalltag:
- Position und Interesse unterscheiden: erkennen, was hinter Forderungen und Standpunkten tatsächlich steht
- Den eigenen Verhandlungsstil reflektieren: persönliche Muster und Verhaltensweisen in Verhandlungssituationen erkennen
- Machtbasis und Handlungsspielräume klären: die eigene Ausgangslage realistisch einschätzen
- Sache und Beziehung trennen: auch bei unterschiedlichen Interessen konstruktiv im Gespräch bleiben
- Unter Druck handlungsfähig bleiben: mit schwierigen Situationen und Reaktionen souverän umgehen
- Eigene Verhandlungssituationen bearbeiten: konkrete Fälle aus dem Arbeitsalltag analysieren und erproben
Für wen das Seminar geeignet ist
Das Seminar richtet sich an alle, die im Berufsalltag regelmäßig intern klären, abstimmen und verhandeln müssen – unabhängig von Position oder Führungsverantwortung. Besonders relevant ist das Seminar für:
- Führungskräfte
- Projektleiterinnen und Projektleiter
- HR-Mitarbeitende
- Mitarbeitende mit regelmäßigem Abstimmungsbedarf zwischen Teams oder Bereichen
- alle, die berufliche Anliegen vertreten und durchsetzen müssen, auch ohne formale Entscheidungsmacht
Gerade bei internen Verhandlungen geht es nicht allein darum, die eigenen Interessen zu vertreten. Die Beteiligten müssen auch nach der Verhandlung weiter zusammenarbeiten. Deshalb ist ein bewusster Umgang mit unterschiedlichen Interessen, Handlungsspielräumen und der Beziehungsebene über Hierarchieebenen und Funktionen hinweg relevant.
Wie wir im Seminar arbeiten
Das Seminar verbindet praxisnahe Verhandlungsarbeit mit Reflexion und konkretem Transfer in den Berufsalltag. Die Teilnehmenden arbeiten mit:
- eigenen Fällen aus dem Berufsalltag
- praktischen Verhandlungsübungen und Simulationen
- Reflexion des eigenen Verhandlungsstils
- Feedback durch Trainer und Gruppe
- konkreten Werkzeugen und Modellen für die Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen
- Erfahrungsaustausch in der Gruppe
Die Gruppengröße von maximal zwölf Personen ermöglicht intensives Arbeiten, persönlichen Austausch und individuelles Feedback.
Verhandeln im eigenen Arbeitskontext entwickeln
Verhandlungssituationen im Unternehmen folgen selten einem festen Schema. Interessen, Verantwortlichkeiten und Handlungsspielräume unterscheiden sich ebenso wie die Beziehungen zwischen den Beteiligten. Was in einer Situation funktioniert, kann in einer anderen deshalb wenig hilfreich sein.
Verhandlungskompetenz bedeutet mehr, als einzelne Techniken für das gewünschte Ergebnis einzusetzen. Entscheidend ist, die jeweilige Situation bewusst einzuschätzen, eigene Interessen und Spielräume zu kennen und auch bei unterschiedlichen Positionen handlungsfähig zu bleiben.
Ziel ist eine reflektierte Verhandlungspraxis, die zur eigenen Rolle und zum jeweiligen Arbeitskontext passt.




