Tipp “Souveränes Auftreten 2/2”

oranger balken

Mit diesen drei Tipps steigern Sie ihre Wirkung auf andere mit wenig Aufwand

  1. Tipp: Gewinne Klarheit Es scheint im ersten Moment nichts mit souveränem Auftreten zu tun zu haben und hat doch einen riesigen Hebel. In dem Moment, in dem Sie Ihre Werte, Bedürfnisse und Ziele klar vor Augen haben, gewinnen Sie einen klaren Standpunkt. Vertreten Ihre Meinung deutlicher und selbstsicherer und können Entscheidungen in Sekundenschnelle Treffen –> bringt mich das meinem Ziel näher? Entspricht dieser Weg den Werten, die ich in meinem Leben verfolge? Halten Sie Ihre Top 5 Werte und Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Ziele schriftlich fest.
  2. Tipp: Bleiben Sie flexibel und nutzen “Fehler”, um ihr Auftreten aufzuwerten. Gerade in Präsentationen, aber auch in Gesprächen verhelfen uns Flexibilität und ein professioneller Umgang mit Fehlern zu einer starken Wirkung. Bleiben Sie offen für Fragen, Wendungen und Anregungen Ihres Gegenübers und zeigen Sie damit, dass Sie sicher genug sind, um auch spontan zu reagieren. Falls die Sicherheit im Thema noch fehlt, können Sie sich gezielt auf bestimmte Rückfragen / Einwände vorbereiten oder sich Sätze überlegen, mit denen Sie sich elegant Zeit verschaffen. Missgeschicke, Fehler oder Versprecher bringen uns schnell aus der Ruhe, dabei sind sie und unser Umgang damit, DIE Chance noch deutlich souveräner zu wirken als zuvor. Wenn bei einem Vortrag alles glatt läuft, sind wir als Zuhörer zwar zufrieden, aber wirklich beeindruckt werden wir sein, wenn etwas schiefgelaufen ist und der Vortragende trotzdem ruhig geblieben ist und die Situation lösen konnte.
  3. Tipp: Wer fragt, der (oder die) führt Nutzen Sie Fragen in Gesprächen, Vorträgen, Verhandlungen. Mit einer Frage spielen Sie den Ball auf die Gegenseite, gewinnen Zeit zum Nachdenken, haben “die Hände wieder frei” und haben die Möglichkeit, auch Kritik indirekt zu äußern. So fühlen wir uns von einem “Die Idee finde ich nicht gelungen” deutlich mehr angegriffen als von einer Frage im gleichen Kontext: “Wie genau stellen Sie sich die Umsetzung der Idee vor?”. Fragen sind DIE “Geheimwaffe” zum indirekten führen und souveränen Auftreten.

Viele verschiedene Punkte bestimmen unsere Wirkung auf andere, am Ende geht es darum, dass wir uns wohlfühlen und authentisch sind. Dabei dürfen wir ein paar kleine Hilfen für uns nutzen.

  1. Idealerweise führen die Teilnehmenden während des Trainings ihre persönliche SKS-Liste (Start doing, Keep doing, Stop doing)
  2. Am Ende des Trainings entscheidet sich jede*r, mit welchem Punkt oder Punkten (ein bis max. drei, je nach Größe der Herausforderung) sie/er die Umsetzungsphase starten wird.
  3. Dann kommt die Schlüsselfrage: Was kann ich 42 Tage lang täglich tun, damit die neuen Fähigkeiten, Einstellung, Haltung zu einer Routine wird? Manchmal reicht eine tägliche Erinnerung im Kalender:
  • „Vorlage Besprechungsvorbereitung nutzen“
  • „Reflektion am Morgen: Heute achte ich wieder darauf, in der Kommunikation mit anderen auf Augenhöhe zu behalten.“,
  • „Reflektion am Abend: In welchen Situationen ist es mir xx gut gelungen? In welche Situation habe ich es als schwierig empfunden/nicht geschafft? Worin sehe ich die Ursachen? Was brauche ich und was kann ich tun, um es auch in xx Situationen zu schaffen?Wer kann mich durch Austausch oder

4.    Feedback im Laufe des Umsetzungsprozesses unterstützen?

5.    Nach 6 Wochen kommt die Überprüfung: Fühle ich mich sicher?

  • Wenn nein, geht es in die Verlängerung.
  • Wenn ja, geht es zurück zur SKS-Liste und die Punkte 2 bis 5 werden für die Umsetzung der nächsten Weiterentwicklungsvorhaben wiederholt